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Besinnliche Denkanstöße


Alle Jahre wieder: Weihnachten steht vor der Tür. Oft hat diese Zeit ein paar unangenehme Begleiter im Schlepptau: Termine, Stress, Verpflichtungen, Erwartungen, To-Do-Listen, ... um nur ein paar zu nennen. Von innehalten und durchatmen fehlt dann meist jede Spur. Das ist zwar keine Neuigkeit, aber gerade deshalb so schade. Und weil es im Alltag sowieso zu kurz kommt, sich seiner Erlebnisse bewusst zu werden, seine Erfahrungen und Gedanken zu sortieren, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, soll dieser Blog ein Denkanstoß sein, um wenigstens jetzt daran zu denken - und die Weihnachtstage dafür zu nutzen, wofür sie eigentlich gedacht sind: als besinnliche Zeit.

Zugegeben: Das ist alles nicht so leicht. Aber ich bin sicher, dass es funktioniert, wenn es einem nur wichtig genug ist. Vielleicht klappt es beim Sporttreiben, das zwischen den Familienangelegenheit stattfindet. Oder bei der ausführlichen Dusche, wo endlich mal ein bisschen Ruhe ist. Auf der Autofahrt von A nach B? Morgens bei der Tasse Kaffee, wenn alle noch schlafen oder abends wenn alle im Bett sind? Einfach mal kurz alleine mit sich und seinen Gedanken zu sei - statt an die nächste Aufgabe zu denken - und sich bewusst selbst ein paar Fragen zu stellen, kann kleine Weihnachtswunder bewirken.


Es geht dabei überhaupt nicht darum, irgendetwas sofort zu verändern oder zu optimieren. Auch nicht, sich selbst auf den Prüfstand zu stellen oder sonst wie unter Druck zu setzen. Vielmehr soll es darum gehen, einen Moment lang, alles um sich herum zu vergessen und auf Tauchstation ins Innenleben zu gehen. Wer bis hierher folgen konnte, vielleicht sogar kopfnickend zustimmt, und nun gerade überlegt: Aber wie soll das funktionieren?!, dem möchte ich gerne ein paar Ideen dazu unter den Weihnachtsbaum legen:


Impuls 1: Was war besonders wichtig?

Die Frage lautet: Was war besonders wichtig? Nicht: Was war besonders schön, erfolgreich oder gut? Auch nicht: Was war schlecht, nervig oder schlimm? Ganz einfach: Was war im vergangenen Jahr besonders wichtig?


Wenn dir wichtige Momente einfallen, kannst du sie im Anschluss genauer betrachten und ergänzen, was dir ganz speziell daran Freude bereitet hat oder worüber du dich explizit geärgert hast. Es geht darum, diese Momente unters Brennglas zu nehmen und herauszufinden, was sie ausgezeichnet hat und wodurch sie so besonders geworden sind. Und zum Abschluss kannst du mit der Überlegung enden: Was hast du daraus gelernt, das du in Zukunft gut gebrauchen kannst, um der Mensch zu sein, der du sein möchtest?


Impuls 2: Das Fazit des inneren Teams

Angenommen, es gibt drei Personen in deinem Leben: die optimistische, die kritische und die realistische. Was würden sie über dein zurückliegendes Jahr erzählen? Das dürften vermutlich spannende, abwechslungsreiche und lehrreiche Antworten sein. Du kannst ja mal so tun als ob und dir die Antworten aus der jeweiligen Sicht selbst geben - und dich dann bei allen Stimmen dafür bedanken, dass sie dir etwas darüber verraten haben, was du richtig gut machst, wo du noch Verbesserungspotenzial hast und wann du ein ganz besonders authentischer Mensch sein kannst.


Impuls 3: Drei goldene Regeln

Verschnaufpausen eignen sich hervorragend dazu, um zu überlegen: Wie soll es weitergehen? Was soll genau so bleiben? Was dürfte gerne noch besser werden? Wenn dir dazu ein paar Dinge einfallen, gibt es eine leichte Aufgabe für dich: Verfasse drei goldene Regeln, an die du dich zukünftig selbst halten möchtest. Diese Regeln können sich aus deinem bisherigen Verhalten ableiten, weil es hilfreich war - umso wichtiger ist, dass es so bleibt. Die Regeln können aber auch in bester Absicht dazu dienen, dass du dich auch in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten noch daran erinnerst, worauf du Wert legen wolltest. Es sind deine eigenen Regeln, also lege sie so fest, dass du mit allem, was du selbst über dich weißt, dazu im Stande bist zu befolgen und sie einzuhalten.

Fazit: Besinnliche Denkanstöße

Bei alledem geht es nicht um Perfektion. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, sondern nur deine eigenen. Das Ziel soll sein, dass du wahrnimmst, was los war und feststellst, was das für dich bedeutet. Ich wünsche dir in jedem Fall viel Spaß beim Nachdenken!

 
 
 

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COACHING

Es ist großartig, wenn sich Menschen mit ihren Themen, Gedanken, Träumen, Zielen und Gefühlen beschäftigen möchten, um sich selbst besser zu verstehen. Genau darum geht es bei HEAD BEYOND. Ich freue mich auf das Kennenlernen.

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