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Coaching heißt, heute schon an Morgen zu denken

Aktualisiert: 21. Jan.


Das Leben ist schnell, komplex, herausfordernd und gleichzeitig fragil, unvorhersehbar und ständig im Wandel. Hinzu kommen Veränderungen, die nicht mehr nur in einzelnen Lebensphasen stattfinden, sondern die zum Dauerzustand geworden sind. Ganz zu schweigen von beruflichen Anforderungen, familiären Rollen, gesellschaftlichem Druck und dann sind da ja auch noch die eigenen Ansprüche. All das läuft parallel. Wow! Umso wichtiger ist also, heute schon an Morgen zu denken.


Damit all das möglichst lange, möglichst gesund und möglichst stabil funktioniert, halten wir uns fit, versuchen uns gesund zu ernähren, ausreichend zu schlafen, gehen zur Vorsorge, zu Check-Ups und lassen uns dann und wann auf den Kopf stellen, um herauszufinden, ob körperlich alles tutti ist, um noch lange fleißig und leistungsfähig bleiben zu können. Es geht einerseits um Prävention, andererseits um Früherkennung, damit im Zweifelsfall rechtzeitig entgegengewirkt oder eingegriffen werden kann. Das ist gut, richtig und wichtig! Aber achtet man dabei nur auf seinen Körper, wird am Ende doch nur die halbe Wahrheit betrachtet. Lässt man seine mentale Gesundheit und die psychische Belastungsfähigkeit außen vor, wird einem das früher oder später genauso auf die Füße fallen.


Widmet man sich diesen Aspekten erst dann, wenn bereits Anzeichen oder Gefühle von Erschöpfung, Feststecken, innerer Unruhe oder Leere erkannt wurden oder wenn der Körper streikt, die Motivation wegbricht oder Konflikte eskalieren, dann geht es letztlich darum zu reagieren und Reparaturmaßnahmen zu ergreifen. Dabei muss es soweit gar nicht erst kommen. Ist es einem Menschen wichtig und legt er oder sie Wert darauf, kann man sich auch in den Bereichen von mentaler Gesundheit und psychischer Widerstandsfähigkeit präventiv um sich selbst kümmern. Zum Beispiel durch Coaching.


Coaching als Prävention: Es braucht keine akuten Probleme als Auslöser


Prävention wird häufig mit körperlicher Gesundheit verbunden: Vorsorgeuntersuchungen, Bewegung, Ernährung. Für unsere mentale und emotionale Gesundheit legen wir aber oft einen anderen Maßstab an und das Motto lautet dann häufig: so lange durch- oder aushalten, bis es nicht mehr geht. Ergebnisse können sein: große Enttäuschungen, schwere Überlastungen, Trennungen, Sinneskrisen, anhaltende Verzweiflung ... um nur ein paar zu nennen. Natürlich kann Coaching helfen, wenn es bereits so weit gekommen ist. Aber als präventive Maßnahme kann Coaching früher ansetzen. Dann nämlich als Intervention und nicht erst, wenn aus ersten Anzeichen unbemerkt große Probleme entstanden sind. Solche Anzeichen können zum Beispiel sein:

  • anhaltende innere Unruhe

  • das Gefühl, nur noch zu funktionieren

  • wiederkehrende Konflikte

  • Entscheidungsunfähigkeit

  • Perspektivlosigkeit

  • rückläufige oder mangelnde Motivation

  • diffuses Empfinden, dass „irgendetwas nicht stimmt“, obwohl objektiv alles passt


Es ist kein Zeichen von Schwäche, diese oder andere Signale zu erkennen und dann vor allem ernst zu nehmen. Sie sollten als Hinweis verstanden werden, dass es lohnenswert ist, sich spätestens jetzt genauer damit auseinanderzusetzen.


Schutzfaktor Selbstkenntnis


Ein ganz zentraler und präventiver Effekt von Coaching liegt darin, die eigene Selbstkenntnis zu vertiefen. Wer sich selbst besser versteht und seine Werte, Bedürfnisse und Grenzen kennt, hat die Möglichkeit zu erkennen, ob und wann man sich davon entfernt.

Bei HEAD BEYOND und meinem Coaching geht es zum Beispiel nicht darum, sich zu optimieren oder ständig besser zu funktionieren. Es geht darum, sich selbst mit Ehrlichkeit zu begegnen.


Bei Coaching als Prävention besteht das Ziel in verbesserter Klarheit und Selbstkenntnis, um sozusagen ein eigenes, inneres Frühwarnsystem zu entwickeln.

Coaching hilft also, um rechtzeitig gegenzusteuern, statt später die Scherben zusammenzukehren.

Mehr Gelassenheit = mehr Ruhe und Energie


Gelassenheit wird oft verwechselt mit Gleichgültigkeit oder Rückzug. Das ist aber falsch und stimmt so nicht. Gelassenheit ist ein Zustand, der als Ergebnis innerer Stabilität entsteht. Menschen, die gelassen reagieren können, haben nicht weniger Herausforderungen – sie finden nur einen besseren Umgang damit. Letztendlich ist Gelassenheit eine Fähigkeit und Coaching unterstützt dabei, sie entweder zu stärken oder überhaupt erstmal zu entwickeln.


So gesehen ist Gelassenheit als eine hochgradig präventive Voraussetzung zu verstehen: Sie reduziert das Stressempfinden, beugt Überforderung vor und stärkt die psychische Widerstandsfähigkeit.


Veränderung als Normalzustand – nicht als Bedrohung


Das Leben besteht aus Veränderungen. Manche davon sind gewollt, andere passieren fremdbestimmt. Beides bringt auf bestimmte Weise Herausforderungen mit sich. Es geht dabei um das Gefühl von Stabilität und Sicherheit, um Rollenverständnis und nicht zuletzt sein Selbstbild. Diese Dinge geraten durch Veränderungen ins Wanken. Im Coaching geht es darum, einen geschützten Raum zu bieten, um sich diese Phasen und Prozesse bewusst zu machen und seinen Standpunkt im Umgang damit zu stärken. Denn wem es gelingt, Veränderung zu akzeptieren, statt sie nur zu dulden, kann sie aktiv gestalten und Selbstwirksamkeit erleben. Diese Selbstwirksamkeit ist für viele Menschen einer der stärksten präventiven Faktoren für mentale Gesundheit.


Coaching als Prävention


Wir bringen Autos regelmäßig zur Inspektion, aktualisieren Software und warten Geräte, die uns wichtig sind. Für uns selbst nehmen wir uns diese Zeit oft nicht. Deshalb noch ein paar Hinweise dazu, was Coaching als Präventionsmaßnahme bedeutet:


  • agieren, bevor es kracht

  • Verantwortung übernehmen, weil einem die Zukunft wichtig ist

  • reflektieren, bevor Entscheidungen aus Erschöpfung entstehen

  • Gedanken und Gefühle sortieren, bevor man sich selbst verliert

  • investieren in Klarheit, Stabilität und langfristige Lebensqualität


HEAD BEYOND: Prävention beginnt bei dir


Bei HEAD BEYOND verstehe ich Coaching nicht als kurzfristige Problemlösung, sondern als nachhaltige Begleitung auf dem Weg zu mehr Selbstkenntnis, Gelassenheit und Ruhe im Alltag und bei Herausforderungen. Mir geht es nicht um höher, schneller, weiter, sondern um (mehr) Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und Grenzen, verbesserte Selbstkenntnis und mentale Stabilität.


Ich finde es toll, wenn Menschen Verantwortung für andere übernehmen - aber es beeindruckt mich ebenso stark, wenn sie diese Verantwortung auch für sich tragen. Letztendlich ist es langfristig nur möglich, für andere Menschen da zu sein, wenn es einem selbst gut geht. Für wen das wichtig ist, setzt genau dort Prävention an.


 
 
 

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COACHING

Es ist großartig, wenn sich Menschen mit ihren Themen, Gedanken, Träumen, Zielen und Gefühlen beschäftigen möchten, um sich selbst besser zu verstehen. Genau darum geht es bei HEAD BEYOND. Ich freue mich auf das Kennenlernen.

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