HEAD BEYOND: Kann man so Coaching?
- Niclas Bock

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Ganz ehrlich und unter uns: Coaching ist ein Thema, das für Viele irgendwie fadenscheinig, schmierig und besserwisserisch daher kommt. Fühl' ich komplett, weil es mir tatsächlich genau so geht. Obwohl ich gleichzeitig weiß, dass es so nicht sein muss. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht habe, wie hilfreich und wertvoll es sein kann, wenn man "an die richtigen Leute" gerät. Deswegen habe ich mir mit HEAD BEYOND zur Aufgabe gemacht, Coaching auf entspannte, lockere und natürliche Art und Weise anzugehen. Ich möchte, dass sich Menschen mit HEAD BEYOND identifizieren können, weil ich davon überzeugt bin, dass es zeitgemäß ist, sich selbst kennenzulernen und besser zu verstehen.
Ich mag weder Fake, noch Floskeln. Mit beiden Dingen wird man jedoch konfrontiert, wenn man mit Coaching in Berührung kommt. Das ist eher abstoßend, statt anziehend. Ich finde es merkwürdig, wenn man feststellt, dass es scheinbar spezielle Sprechweisen, Betonungen oder Formulierungen gibt, die sich ständig wiederholen und was letztendlich dazu führt, dass sich alle Coaching-Angebote gleich anhören. Dabei gibt es kein Schema F, dem gefolgt werden kann.
Meiner Meinung nach kann eine vertrauensvolle Basis, die als Grundlage im Coaching absolute Voraussetzung ist, nur aufgrund von zwei Faktoren entstehen: 1. Ehrliches Interesse an dem Menschen, der sich gemeldet hat, um herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll sein kann. Und 2. Natürliche Kommunikation auf Augenhöhe, die zu dem Menschen passt, der einem gegenüber sitzt.
Ein Coaching braucht keinen besonderen Tonfall, keine bestimmte Stimmlage, keine crazy Formulierungen und auch keine "einstudierten" Denkpausen. Ich denke sogar, dass es extrem wichtig ist, seiner ganz persönlichen und individuellen Art der Kommunikation treu zu bleiben (oder sie überhaupt erstmal zu finden), wenn es darum geht, andere Menschen unterstützen zu wollen.
Ich verstehe Coaching nicht so, dass es darum geht, zu demonstrieren, dass man die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Auch nicht so, dass man von oben herab auf einen Menschen einredet, nur weil man um jeden Preis seine eigenen Sichtweisen kundtun möchte. Ich glaube sogar, dass es nicht nur unangebracht, sondern auch unprofessionell ist, wenn es im Coaching Menschen gibt, die glauben, sie hätten immer die richtige Lösung parat und könnten jedes Problem lösen oder jedes Thema klären. Darum geht es nämlich überhaupt nicht: Coaching ist nicht dafür da, die Verantwortung für Themen anderer Menschen zu übernehmen und diese aus der Welt zu räumen. Coaching ist dafür da, anderen Menschen zur Seite zu stehen und sie dabei zu unterstützen, selbst Mittel und Wege zu finden, die für sie hilfreich sind - in welchen Lebensbereichen auch immer es sein mag.
Mich würde interessieren, wie dein Bild und deine Meinung dazu ist. Wenn du Lust hast, sie mitzuteilen - oder wenn du Fragen zu HEAD BEYOND haben solltest - dann melde dich gerne per Mail an niclas@head-beyond.de





Kommentare